Leistungen





Konservative und operative Therapie des Bewegungsapparates

Für sämtliche orthopädische Therapien pflege ich den Grundsatz, bei annähernd gleicher Erfolgschance vor einer operativen Therapie die konservative Behandlung vorzuziehen. Die meisten Konsultationen in meiner Ordination können so ohne Operation auskommen, sollte sich in der Folge trotz aller Bemühungen keine wesentliche Besserung einstellen, wird man erneut gründlich abwägen müssen, ob doch weiterführende invasive Behandlungen, Infiltrationen oder eben eine Operation nötig werden.
Im Falle von Unfällen und daraus folgenden Verletzungen ist diese Entscheidung meist relativ klar und ohne zeitliche Verzögerung möglich, im Falle von Abnützungserkrankungen wie sie in der Orthopädie überwiegen, kann eine Entscheidungsfindung oft erst nach einer gewissen konservativen Behandlungszeit erfolgen, insbesondere bei geplanten Wirbelsäulenoperationen und beim Gelenksersatz.


Gelenkseratzoperationen

Kniegelenk

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit von Gelenksabnützungen, hier sind etwa zu gleichen Teilen das Knie- und das Hüftgelenk betroffen. Die Gelenksersatzoperation am Knie soll die Erwartung einer weitestgehend schmerzfreien Bewältigung der Tätigkeiten des Alltags erfüllen, sowie sportliche Tätigkeiten wieder ermöglichen. Risikoaktivitäten und Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko sind aber auch nach der Operation nicht zu empfehlen. Radfahren, Walken, Schwimmen und ähnliche Sportarten stellen aber grundsätzlich nach der Operation kein Problem dar.

Die Ersatzoperation - das neue Kniegelenk - ist neben dem Hüftgelenksersatz sicherlich die erfolgreichste Behandlungsmethode bei der fortgeschrittenen Gelenksabnützung und trägt in hohem Maße zur Wiedererlangung einer verbesserten Lebensqualität bei.

Zunehmend wird zur rascheren Mobilisierung meiner Patienten die Phase der Bettruhe nach der Operation verkürzt, zügig das Gehen und Bewegen forciert und der stationäre Aufenthalt dadurch kürzer. Eine entsprechende Weiterbehandlung nach der Entlassung aus der stationären Behandlung durch Physiotherapeuten zum Zwecke des Muskelaufbaus und der rascheren Erholung wird dabei empfohlen - wir helfen Ihnen bei der Organisation.

Hüftgelenk

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit von Gelenksabnützungen, hier sind etwa zu gleichen Teilen das Knie- und das Hüftgelenk betroffen. Die Gelenksersatzoperation an der Hüfte soll die Erwartung einer weitestgehend schmerzfreien Bewältigung der Tätigkeiten des Alltags erfüllen, sowie sportliche Tätigkeiten wieder ermöglichen. Risikoaktivitäten und Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko sind aber auch nach der Operation nicht zu empfehlen. Radfahren, Walken, Schwimmen und ähnliche Sportarten stellen nach der Operation aber grundsätzlich kein Problem dar. Die Ersatzoperation, das neue Hüftgelenk, ist neben dem Kniegelenksersatz zur Wiedererlangung einer verbesserten Lebensqualität sicherlich die erfolgreichste Operation bei der fortgeschrittenen Abnützung des Gelenkes.

Zunehmend wird zur rascheren Mobilisierung meiner Patienten die Phase der Bettruhe nach der Operation verkürzt, zügig das Gehen und Bewegen forciert und der stationäre Aufenthalt dadurch kürzer. Eine entsprechende Weiterbehandlung nach der Entlassung aus der stationären Behandlung durch Physiotherapeuten zum Zwecke des Muskelaufbaus und der rascheren Erholung wird dabei empfohlen - wir helfen Ihnen bei der Organisation.


Fußchirurgie

Halluxoperationen

Zur Behandlung der Problematik des schmerzhaften oder fehlgestellten Vorfußes oder Großzehs stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die im Einzelfall geprüft werden müssen, zur Verfügung. Sollten Schuhzurichtungen und Einlagen keinen Erfolg bringen, kommen verschiedenen Operationsmethoden in Frage, um die Belastbarkeit und Funktion des Fußes zu verbessern und der ursprünglichen Form wieder anzunähern.

Hammerzehen

Meist begleitend mit einer Halluxoperation sind Korrekturoperationen am Hammer- oder Krallenzeh nötig, auch hier stehen verschiedene Formen der Behandlung zur Verfügung, sollten Einlagen oder Polsterungen nicht helfen.

Fersenspornbehandlungen

Dieses Erkrankungsbild ist eine Domäne der konservativen Therapie, Einlagen und Weichbettungen sind vielfach erfolgversprechend, ggf. kann ich meinen Patienten durch lokale Infiltrationen oder Stoßwellenbehandlung helfen. Die Operation ist in diesen Fällen eine Rarität in der Indikationsstellung an der Fußsohle, sollte allerdings ein sogenannter oberer Fersensporn auftreten und Probleme machen, kann in diesem Falle durchaus eine Abtragung nötig werden, gemeinsam mit einer Achillessehnenansatz – Operation.

Gelenksersatz des oberen Sprunggelenks

Ersatzoperationen kommen am oberen Sprunggelenk in Frage als Alternative zur Versteifung des oberen Sprunggelenkes bei Aufbrauchserscheinungen nach Unfällen oder bei Rheuma, ggf. als Alternative zur Versteifungsoperation. Hier ist die Indikationsstellung streng zu prüfen und im Einzelfall abzuklären


Gelenksspiegelungen (Arthroskopie)

Kniegelenk

Die Kniegelenksspiegelung als Paradebeispiel der orthopädisch – unfallchirurgischen Knopflochchirurgie - ist seit mehreren Jahrzehnten der Entwicklung, lange als Standardverfahren bestimmter Erkrankungen etabliert, sicherlich eine der am häufigsten durchgeführten Operationen des Stütz- und Bewegungsapparates, hat eine meist sehr kurze Nachbehandlungszeit und wird von mir heute weit überwiegend tagesklinisch durchgeführt. Meist sind hier Meniskusverletzungen als Behandlungsziel im Vordergrund stehend.

Schultergelenk

Die Behandlung von Verletzungen oder Abnützungen des Schultergelenkes bzw. die eventuell mögliche Rekonstruktion von geschädigten Gelenks – oder Sehnenanteilen ist in der modernen Chirurgie ebenfalls weit überwiegend ein Gebiet der sogenannten Knopflochchirurgie, die Behandlungsdauer im Krankenhaus kann dadurch für meine Patienten verkürzt werden und die Nachbehandlung beschleunigt, was am Schultergelenk insofern von besonderer Wichtigkeit ist , als eine Versteifung durch längere Ruhigstellung nicht gewünscht wird, da sie zu einer langen und mühsamen Nachbehandlung führt.

Hüftgelenk

Die Hüftgelenksspiegelung kommt bei vereinzelt auftretenden Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Einengungssyndromen oder Weichteilschäden erfolgreich zum Einsatz, kann allerdings weder von der Häufigkeit der Indikation noch mit den Erfolgschancen in vielen Fällen mit der Erfolgsgeschichte des Kniegelenkes gleichgestellt werden.


Kreuzbandchirurgie

Als modernes Behandlungskonzept in der Kreuzbandchirurgie wird in meiner Ordination ausschließlich das arthroskopische Vorgehen empfohlen, also die Chirurgie der kleinen Schnitte auch hier angewandt. Nach der Operation können für den Behandelten eine zügige Mobilisation und ein gezielter Muskelaufbau sowie eine frühzeitige Belastung zur schnelleren Genesung beitragen. Die rasche Aufnahme des sportlichen Trainings ist damit gewährleistet. Die Bandchirurgie wird mit körpereigenem Sehnengewebe oder zunehmend mit Spendersehnengewebe durchgeführt, eine weitere Innovation mit vielversprechenden Aussichten auf zusätzliche „rapid recovery“ Erfolge nutzen zu können.


Wirbelsäulenoperationen

Bandscheibenoperationen

Glücklicherweise kann der absolute Großteil von Bandscheibenerkrankungen konservativ mit abschwellenden Therapien, Infusionen, physikalischer Medizin und Heilgymnastik erfolgreich behandelt werden, ergänzt durch gezielte Infiltrationen z.B. rund um die betroffenen Nervenwurzel. Bei Auftreten von Lähmungen oder therapieresistenten Schmerzen kann es allerdings unbedingt notwendig werden, sich einer Operation zu unterziehen. In allen Fällen prüfe ich im Einzelfall, wie die Erfolgschancen von konservativer und operativer Therapie einzuordnen sind. Bei entsprechender Befundlage muss die Entscheidung zu einer entsprechenden mikrochirurgischen Operation getroffen werden, um die Nervenwurzeln und den Rückenmarkskanal zu befreien. Die überwiegende Zahl der Bandscheibenvorfälle liegt im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule, wesentlich seltener sind solche im Bereich der unteren Halswirbelsäule. Sollte diese Region betroffen sein, kann als sehr erfolgversprechende Operationsmethode eine künstliche Bandscheibe implantiert werden.

Behandlung von Wirbelkörperbrüchen (Unfall oder Osteoporose)

Unfälle oder Knochenverarmung können zum Bruch eines oder mehrerer Wirbelkörper führen. Die Behandlung richtet sich hier primär nach der Form des Bruches, nach der Stabilität und Ausdehnung. Vielfach kann auch hier ohne Operation ein gutes Ergebnis erzielt werden durch entsprechende Miederung und Schmerztherapie. Bei vielen Fällen lässt sich ein weiteres Zusammensinken eines Wirbelkörpers allerdings nur rasch und gut mittels einer sogenannten Zementauffüllung (Vertebroplastie oder Kyphoplastie) verhindern. Die Operation wird von mir meist in einer leichten Narkose durchgeführt und routinemäßig kann die Patientin, der Patient am Tag nach der Operation aus der stationären Behandlung entlassen werden. Bei ausgedehnteren und komplizierten Bruchformen kann die Stabilisierungsoperation notwendig werden.

Wirbelkanalerweiterung

sind nötig, wenn der Wirbelkanal durch verschiedene Ursachen eingeengt ist und dadurch therapieresistente Schmerzen, Lähmungen oder Einschränkungen der Gehleistung auftreten. Verengungen können die Lendenwirbelsäule, seltener die Halswirbelsäule betreffen.

Die Operation erfolgt hier wie bei der Bandscheibenoperation mikrochirurgisch, das heißt mit dem Operationsmikroskop.

Versteifungsoperationen

werden nötig bei Instabilitäten der Wirbelsäule. Die verwendeten Schrauben-, Platten- und Stabsysteme sind Titanimplantate mit sehr guter Körperverträglichkeit. Die Entscheidung zu einer Operation dieser Art erfolgt nach erweiterten Voruntersuchungen durch mich und eingehenden Gesprächen mit dem Patienten, insbesondere über die zu erwartenden Erfolge und Verbesserungsmöglichkeiten im Einzelfall.


Schulteroperationen

Arthroskopische Schulteroperationen

Die überwiegenden Gründe für eine notwendig werdende Schulteroperation mit der Schlüssellochmethode liegen in Aufbrauchserscheinungen des Gelenkes und den dazugehörenden Sehnenbeteiligungen. Je nach Fortschritt der Degeneration muss im Einzelfall geprüft werden, welche Möglichkeiten einer Verbesserung vorliegen, ob Sehnen rekonstruiert werden können oder vielleicht nur eine Abfräsung des Schulterdaches genügt. Auch hier liegen mannigfaltige technische Möglichkeiten operativer Art vor, um die Lebensqualität zu steigern und chronische Beschwerden zu lindern. Im Falle von Verletzungen wie z.B. Schulterverrenkungen können Rekonstruktionen von Gelenksanteilen absolut notwendig werden.

Verletzungen der Schulter

Knochenbrüche im schulternahen Bereich sind meist konservativ ohne Operation behandelbar. Gelegentliche muss aber auf eine Stabilisierung zurückgegriffen werden, wie bei manchen Schlüsselbeinbrüchen oder Verrenkungen des Schultereckgelenkes bzw. bei Brüchen des Oberarmes, hier kommt neben einer Verschraubung und Verplattung bei bestimmten Frakturformen auch der Gelenksersatz zum Tragen.

Gelenksersatz

Aufgrund von Verletzungen oder Abnützungen kann ein Schultergelenkersatz nötig werden, die angewandten Systeme sind den Bedürfnissen bzw. Notwendigkeiten im Einzelfall individuell anzupassen. Trotz relativ seltener Anwendung sind die Erfolge sehr zufriedenstellend und die Lebensqualität lässt sich bei entsprechenden Indikationsstellungen deutlich verbessern.


Handchirurgie

Karpaltunnelsyndrom

Die häufige Einengung des Handkanales und dadurch bedingten Nerveneinengungsbeschwerden kann bei anhaltenden Beschwerden trotz konservativer Therapien sehr gut mit einem relativ kleinen Eingriff gehandelt werden. Die Operation erfolgt nach meiner Empfehlung fast ausnahmslos tagesklinisch.

Kontrakturerkrankung (Dupuytren)

Bei Auftreten von Strangbildungen der Hohlhand von zunehmendem Charakter und Einschränkungen der Handmobilität empfehle ich bei Therapieresistenz die operative Therapie. Die Stränge werden hierbei unter Schonung der Nerven und Gefäße entfernt, trotz allem besteht die Gefahr eines Wiederauftretens an gleicher oder anderer Stelle. Grundsätzlich lässt sich in den allermeisten Fällen, abhängig vom Stadium der Kontraktur eine verbesserte Finger – und Handmobilität erreichen.

Schnellender Finger

Die Einengung der Beugesehnen durch Verdickungen unter oder um das Ringband der Hohlhand führt zu schmerzhaftem Schnappen oder sogar Einklemmung in Beugestellung. Helfen konservative abschwellende Therapien nicht, ist hier eine kleine Operation die Lösung. Diese Operation wird von mir typischerweise tagesklinisch durchgeführt.

Arthrosen im Bereich der Handgelenke

bei Rheuma bzw. am Daumensattelgelenk sind primär konservativ zu behandeln, bei fortschreitenden Destruktionen bzw. Abnützungen mit zunehmenden Schmerzen stehen hier operative Entfernungen der Gelenksschleimhaut oder Gelenksoperationen verschiedener Techniken zur Linderung der Beschwerden zur Verfügung. Die Entscheidung muss hier nach gründlicher Prüfung im Einzelfall erfolgen.


US-Untersuchungen

Weichteildiagnostik, Sehnen – und Gelenksdiagnostik

Die Abklärung von Sehnenrissen oder Ergüssen sowie Blutergüssen erfolgt schmerzfrei, nichtinvasiv vor Ort in der Ultraschalluntersuchung. Bei Verdacht muss hier weiterführend abgeklärt werden, ggf. mittels MRT.

Hüftultraschall des Säuglings (Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen)

Im Rahmen des Säuglingsscreenings bzw. der Mutter-Kind- Pass- Untersuchungen führe ich zur Abklärung eventueller anlagebedingter Hüftschäden routinemäßige nach der Geburt Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um im Bedarfsfall rechtzeitig behandeln und eine Ausreifung der Hüften herbeiführen zu können.


Knorpelaufbau

Der sogenannte Knorpelaufbau stellt eine Behandlungsmöglichkeit im Rahmen der Arthroseerkrankung, vorwiegend an den Kniegelenken dar. Die Wirkung stellt sich nicht durch einen Aufbau von Knorpel ein, sondern durch eine Entzündungshemmung und Beruhigung in der Gelenksschleimhaut. Die Wirkung kann von mir nicht garantiert werden, aber viele Patienten werden regelmäßig bei mir vorstellig, um die Anwendungen in regelmäßigen Abständen von ein bis zwei Jahren, um eine Kniegelenksersatzoperation zu vermeiden.


Unfallchir. Therapie und Nachbehandlung

Behandlung von Knochenbrüchen

Die Behandlung von Knochenbrüchen erfolgt in den allermeisten Fällen an den unfallchirurgischen und orthopädischen Abteilungen eines Universitäts- oder Landesklinikums, die Nachbehandlung kann allerdings im Bedarfsfall ohne Qualitätsminderung der Behandlung im niedergelassenen Bereich durchgeführt werden. Der Heilungsverlauf kann beim niedergelassenen Orthopäden und Unfallchirurgen betreut werden.

Behandlung von Sehnenverletzungen

Die Behandlung von Sehnenverletzungen erfolgt in den meisten Fällen operativ an den Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie der Universitäts- und Landeskliniken. Auch hier kann die Nachbehandlung im niedergelassenen Bereich durchgeführt werden.

Metallentfernungen

Nach operativen Behandlungen, bei denen Metallimplantate eingebaut werden mussten, kann in den meisten Fällen nach Abheilung und einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren, manchmal auch nach ein bis zwei Wochen eine Metallentfernung notwendig sein. Wenngleich ein schmerzfreier Heilungsverlauf eine Metallentfernung nicht unbedingt notwendig macht, ist doch im Einzelfall eine entsprechende Empfehlung zu prüfen.

Nachbehandlungen nach Verletzungen

Nachbehandlungen nach Verletzungen, wie zum Beispiel Rippenbrüche oder Prellungen oder Ähnlichem sollten in der Regel durchgeführt werden, auch hier können sie sich vertrauensvoll an den niedergelassenen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wenden.